- Wiki-Systeme — Nutzen und Möglichkeiten für Historiker
- Ein Wiki für den Grundwissenstest in mittelalterlicher Geschichte: gwma
- Ziel: Lern- und Arbeitsgruppe
Welche Vorteile bietet ein Wiki für den Historiker (1)?
Theoretisch:
- CMS, angelegt zur Verwaltung von Informationen auf Artikelbasis
- keine eindimensionale hierachische Ordnung (Kapitel in Buch) sondern "mehrdimensonale Matrizen" (~ Artikel nicht in Hierarchien eingeordnet, sondern durch Beziehungen (links) untereinander, also Themenassoziationen.)
- freie Software (OpenSource-Gedanke)
Welche Vorteile bietet ein Wiki für den Historiker (2)?
Praktisch:
- offene Struktur — freie Information
- maximale Freiheit?
- optimale Kontrolle?
- Objektivität?
- Zurückverfolgbarkeit von Änderungen — Wiederherstellungsmöglichkeit von älteren Versionen
- Möglichkeit der Kontrolle durch:
- geregelte Vergabe von Benutzerkennungen
- Vergabe von Berechtigungen und Arbeitsgruppen (tikiwiki)
TikiWiki vs. MediaWiki
TikiWiki
- Plug-ins (Kalender, Workflow, LaTex)
- somit sehr leicht erweiterbar
- insgesamt eher "zusammengewürfelt", daher viele Möglichkeiten, aber Layout eher unvorteilhaft
- Vergabe von Gruppen und Berechtigungen
- "richtiges" CMS
MediaWiki
- "Das Wikipedia-Wiki"
- in sich abgeschlossener
- schönes Layout
- weniger Erweiterungsmöglichkeiten
Btw., beide basieren auf PHP.
Für eine Liste aller Wiki-Software, siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Wiki-Software
Mögliche Anwendungsgebiete
- eine historische Wikipedia/Enzyklopädie
- sehr breit angelegt, keine Voraussetzung von Themenbeschränkungen (durch eine nicht-hierarchische Ordnung, s.o.)
- ausgelegt auf Vollständigkeit?
- aktuelles historisches Portal (v.a. TikiWiki -> Foren, Blogs, etc.)
- ... Theoretisch: Einfache Verwaltung von historischen Informationen — Voraussetzung: Mitwirkung vieler Beteiligter