eCommerce

klml:eCommerce

Das Internet ist, außerhalb der Digitalkultur nicht mehr nur die Angaben der Straße und Telefonnummer, jetzt(!) wird im internetz auch verkauft.

In Neusprech heißt das dann eCommerce. Das Verkaufen und Handeln findet nicht nur auf realen Marktplätzen wie Marktplätzen (geographisch), Straßen, Messen und sozialen Netzwerken (die offline Netze). Sondern bildet sich ähnlich digital ab. "Point of Sales" (formarly nouned as geographischer Marktplatz) sind jetzt Google und Konsorten, wo man neben viel Tratsch und Gossip auch einkaufen kann. Weiterhin gelten aber grundsätzlich Regeln für den Handel. Das Spiel aus Vertrauen und Misstrauen, das über kauf oder woanderskauf entscheidet wird weiterhin von tiefsitzenden Instinkten wie Distinktionssucht, Geiz? und ein bischen chaos bestimmt.

Aber wie funktioniert der Handel und Marketing über den Bildschirm, wo ich Ware nicht anfassen und nicht gelich mit nach Hause nehmen kann? Das der Versandhandel sich demnächst zu 90% internetisiert ist irgendwie logisch, die Haptik eines Papierkatalogs können die klassischen Versender der immer kleiner werden Zielgruppe, die aufs "onklick2buy" verzichten kann, nicht mehr lange finanzieren.

peerb2b?

Hatte letzten ein Gespräch mit einem von einer Firma die industrielle Bauteile an die Industrie vercheckern, der meinte durchaus ironisch, das seine Firma keinen eCommerce braucht, da sie nur b2b liefern, und da sind die Mengen so groß daß es kein Problem ist wenn ein Vertriebler und der Einkäufer den ganzen Nachmittag (seine Kumpelz) abtelefoniert. Jedoch machen die (wie gesagt ein riesen Unternehmen) demnächst doch einen Onlineshop auf, weil die ein windiger Netzhändler die kanibalisiert (preislich, flexibilität).

Zwischen geschäftlicher Handel macht angeblich 90% (?link) der Handelsvolumina aus

Das Netz ist im Gegensatz zum Klamottenkaufen für lange Ausschreibungen, genaue Lastenhefte, hohe Summen, feine Darstellung ideal. Zwar hängen derzeit noch viele Aufträge vom Puffbesuch zwischen Ein- und Verkauf ab, aber times change. Nicht das die sozialen Fähigkeiten von Händlern nicht mehr ziehen würden. Sie allein sind aber zu langsam, undefiniert und auch ein bisschen zu teuer.

c2c

ebay, dawanda und etsy....

Marketing und Zahlen

Mediaspendings von 1.000.000.000 € in .de klingt nach einem Haufen Schotter. Aber verglichen mit dem Rest von 20 Milliarden sind das nur Peanuts

 
Studie: Klassische Werbung entscheidet nicht über den Kauf nur noch 5% Entscheidungsfindung für die Klassiker, 20% der Zeit im Netz, aber 4% Anteil Mediaspendings, das kann ja lustig werden ;)

 
Denn Online-Marketing ist effizenter: In Zeiten einer Rezession verschieben die Vermarkter ihre Ausgaben von den traditionelleren Plattformen wie Fernsehen zur Online-Werbung,

 

Grenzen und Zukunft

Kippen und Bier anstatt an der Tanke im Netz zu kaufen ist noch hohe Zukunftsmusik, dazu muss braucht man nicht nur netzartiges Marketing sondern auch netzartige Logistik und als node der Tante Emma Laden reloaded

Für 2009 Rezession an der Marketing-Spendings-Front - Ausnahme: Web-Marketing

Online-Werbemarkt wuchs 2008 um 27 Prozent
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