Remote X11
Server
Ziel ist es, über daas X-Protokoll auf entfernte Rechner zugreifen zu können. Man bekommt gewissermassen den Desktop eines entfernten Rechners auf den Bildschirm, wobei auch tatsächlich auf dem entfernten Rechner gearbeitet wird.
Auf dem Rechner, auf dessen Desktop Sie zugreifen wollen, müssen je nach verwendetem Anmeldemanager zwei Dateien editiert werden:
- kdm
- In der Date /etc/kde3/kdm/kdmrc ist ein Abschnitt "[Xdmcp]" ; "enable" muss hier auf "true" gesetzt werden;
Enable=true
Dieser Eintrag schaltet das Protocol Xdmpc frei, welches für die Verbindung notwendig ist. - In der Datei /etc/kde3/kdm/Xaccess müsste irgendwo folgende Zeile eingetragenm werden:
*
Dies gibt jederman Zugriff auf den Rechner.
- In der Date /etc/kde3/kdm/kdmrc ist ein Abschnitt "[Xdmcp]" ; "enable" muss hier auf "true" gesetzt werden;
- xdm
- In der Datei /etc/X11/xdm/xdm-config muss folgende Zeile durch ein '!' auskommentiert werden:
DisplayManager.requestPort: 0
- In der Datei /etc/X11/xdm/Xaccess müsste irgendwo folgende Zeile eingetragenm werden:
*
- In der Datei /etc/X11/xdm/xdm-config muss folgende Zeile durch ein '!' auskommentiert werden:
- gdm
Hab ich noch nicht nachgeschaut
Nach Abänderung der Werte muss der Display-Manager neu gestartet werden
bzw. /etc/init.d/xdm restart
bzw. /etc/init.d/gdm restart
Client
Auf dem Rechner, über den Sie mit dem Ferngesteuerten Rechner arbeiten, gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder man startet den X-Server direkt:
Dies muss in einer zweiten Konsole eingegeben werden(zumindest, wenn schon ein X-Server läuft) und liefert eine zweite X-Konsole auf F8.
Die zweite Möglichkeit ist, den ferngesteuerten Desktop in einem Fenster abzubilden. öffnen Sie in ihrem Window-Manager eine Shell und führen Sie folgendes aus:
Server vs. Client
Verwirrend ist, dass der eigentliche Server, also der ausführende Rechner, bezüglich X den Client daarstellt und umgekehrt. Der X-Server ist immer derjenige Rechbner, der das Bild darstellt. Der ausführende Rechner benötigt also keinen X-Server. lediglich ein Anmelde-Manager(xdm, kdm oder gdm) und ein Window-Manager (KDE, Gnome, WinkowMaker) müssen vorhanden sein. Ggf. kann man sogar auf den Window-Manager verzichten.
Windows
Um einen Linux Desktop in Windows darstellen zu können, benötigt man einen unter Windows lauffähiigen X-Server:
- XMING
Standalone X-Server aus dem Cygwin-Projekt. Funktioniert super, getestet auf Dimi's Rechner.
http://sourceforge.net/projects/xming
Sound
Um nicht nur das Bild, sonder auch den Sound des Remote-Servers zu empfangen, besteht die Möglichkeit, den NAS-Soundserver zu installieren.
Im algemeinen ist davon abzuraten, da dies nur für System-Meldungen reibungsfrei funktioniert. Die Bandbreite rechit nicht aus; schliesslich werden die Sound-Daten nicht komprimiert. Um Musik zu emfangen sollten Sie diese lieber über NFS über das Netzwerk abspielen.
Thx, maex
- edma > maex : Hey Meister erstmal merci für dass niederschreiben. Aber ich habe da natürlich noch viele weitere Frage ;-)
- Ich habe gelesen dass der WindowManager ebenfalls auf der Client Seite ausgeführt werden kann?! Hast du dass getestet?
maex : Häääh? Ja klar, das kannst du sowieso - So wie du es beschrieben hast, dann brauch ich auf dem serve das komplette X-Paket! Aber auf dem Server werden ja nur die Programme ausgefürt, somit bräucht ich auf dem Server nur die Implementierung des Protokolls? Schon Erfahrungen gesammelt?
maex : Auf Server-Seite brauch von X garnichts installiert sein, nicht mal ne Grafikkarte.
- phL0w > alle noobs: seid ihr sicher, dass ihr nicht VNC haben wollt? das x-protokoll hat unzaehlige winzige packete, fuer die zB schon die latency unserer 6 mbit alice fastpath leitung zu scheise ist. X via IP geht nur gut in nem LAN. und es gibt da auch diese sehr laessige kombination names "xvnc", ein virtueller x-server auf dem "server" zum dem man dann aber per VNC sprechen kann. nic-e shic-e. googlet mal nach tightVNC. ist auch open, plattformuebergreifend, alles. noch mal schneller, noch mal mehr pron, mehr von allem, glaub sogar mit sound: checkt mal http://www.nomachine.com/