Telefon halt...

howto:mobile

Die einen nennen es Handy, Smartphone, Natel, oder Cellphone. Aber eigentlich geht es doch um etwas Elektrokik für Unterwegs, meist zum kommunizieren. Auch wenn man nur telefonieren oder auch gerade das nicht will, wie die schöne alte Zunft der PDA-Liebhaber, mal eine Meinung was man mobil alles braucht und was nicht. Und auchein Pad ist nur ein großes Handy, das ebne nicht mehr telefoniert (oder doch wieder).

Ich erwähne hier nur Android Programme da ich selber ein android mobil nutze, aber nichts ist eine Religion (auch nicht das I-pone;)

Kommunikation

Oft der sinnstiftend Zweck von unterwegs-elektronik

  • bei der Telefonie lässt sich meist am wenigstens anpassen, da alles recht hardware nah ist, was man dazu ausprobieren kann sind sipclients. Ich nutze Sipdroid, leider aber nur daheim im WLan, wo ich eh ein Festnetz habe, da sip über 3g gesperrt ist.
  • SMS ist ähnlich
  • neben schneller direkter Kommunikation kann es ein Segen (oder Fluch) sein Mails dabei zu haben. Für Android kann man hier K9 empfehlen.
  • jabber (z.B. mit umija:jabber) hat den Vorteil es ist dann plattformübergreifend. Ist man selbst unterwegs, der gegenüber aber bequem am PC, so zwingt man niemand sich trotz richtiger Tastatur auf einer Handytastaur abzumühen, und ein link ist so auch leichter verschickt. Leider ist das Softwarenagebot nicht wirklich gut, jabiru ist zwar einigermaßen stabil, braucht aber sehr viel Strom. (Bei der schriftlichen Kommunikation zwischen mobilen Menschen und Heimnutzer gilt dann ganz besonders eine communiquette.)

 

pim

Hinter der charmanten Abkürzung pim sammeln sich alles das was man an Daten so gerade braucht

  • Kalender
    klml nimmt einfach den gcalender, is mir da grad mal egal
  • Adressen
  • + gig: Das ärgert mich auch am meisten. Sind alle scheisse. Ich rotiere da immer im Kreis ;)
  • ToDo
    • klml nutzt shcon ewig rememberthemilk.com am rechner, aber die haben inzwischen eine sehr komfortable äääppp, die benutzerfreundlich ist und so gut wie alle wichtigen Funktionen auch in der kostenlosen Version hat, nur den bürohemian autoSync muss man bezahlen, aber das ist ok, Studenten haben Zeit den - gut erreichbaren - syncbutton zu drücken). Das find ich super, evtl leg ich mir doch ein pro Account zu.
  • Um Passwörter nicht nur am PC zu verwalten gibts einige tools. Ich verwende KeePassDroid und dazu KeePass am PC.

 

Information

Im Informationen zu bekommen hilft ein einfacher Browser. Gern den mobilen firefox oder auf android den hochgelobten dolphin.
Die meisten apps sind eh nur andere Darstellungen von Internetseiten und oft kann man viel einfacher eine Mobilphone optimiert Seite nutzen als für jeden Kram eine spezielle Äääp zu installieren.
Nicht immer haben die Apps wirklich mehr zu bieten als die mobile Webseite. Vor der Installation einer App lohnt also immer der Blick auf die mobile Webseite. Passen die Funktionen, genügt das Setzen eines Lesezeichens. Der Verzicht auf Apps hat zudem noch einen Vorteil: Der Speicher des Smartphones wird geschont – denn viele Programme laufen im Hintergrund weiter und kosten Prozessor- und Akkupower.

 
Nun ist es bei Seiten die eine Eingabe von mir erwarten, (ein Suchbegriff, Reiseziel, Übersetzungswunsch etc) eigentlich sehr umständlich erst die Seite zu laden nur um dann das bisschen Suchfenster zu befüllen. OpenSearch ist hier noch hilfreicher als im browser und OpenSearch für android (leider kann man gerade keine Suchmaschinen hinzufügen*dohh*) stellt genau das bisschen Suchfenster bereit und mit den wichtigsten Einträgen erspart man sich es sich die Startseite von Wikipedia, OSM oder dict.leo und Co ständig neu runter auf zu rufen und landet gleich auf der gewünschten Zielseite. (dict.cc bietet OpenSearch nur auf der Hauptseite und da nur auf der home an)

Für bestimmte Funktionen sind apps dann aber sinnvoll:

  • Offline. Oft braucht man gerade dann eine Staßen/Landkarte (siehe #Navigation? wenn man nicht am Münchner Marienplatz mit super 3G ist, sondern dann wenn man im Wald steht.
  • Interaktion. Zwar könne die meisten Browser und oft auch Websites zusätzliche Informationen (z.B. Standort) aus dem Gerät Abfragen, aber für detailliertere Infos wie Kamerabilder (und sei es nur für den Barcodescan) will ich keine umständliche Webäbpppp nutzen.
  • Anzeige Mache Daten hat man gern immer auf der Bildschirmoberfläche als Traybar oder Widget (mein Gott nervt das Wort), z.B. die Temperatur aus der Wetteräbbpp
  • RSS bei rss-reader suche ich immer noch eine "nicht-google" Lösung, nutze aber bisher den g-reader. Diesen im Handybrowser zu nutzen macht aber keinen Spass. Noch habe ich hier keine gute App gefunden.

 

Will man sich nicht nur Karten anzeigen lassen, sondern auch eine Routenberechnung und Aktualisierung, stößt man mit einer Website nicht nur wegen der Funklöcher bald an die Grenze. Außerdem ist sowas sehr sinnvoll an Bord zu haben

  • für reine offline Karten nutze ich mapdroyd, mit welchem man OSM Karten nach Gebiet (ca Bundesland) vor speichern kann. man muss also nicht die ganze Welt mit schleppen, kann sich aber seinen Heimatort und das kommende Urlaubsziel als detailliert Karte mitnehmen.
  • routing nutze ich meist noch gmaps
  • wikitude kann man auch zur Navigation zählen, ist recht sinnvoll wenn man sich z.B. in einer besuchten Stadt eine Rundumblick verschaffen will was wo in welcher Richtung liegt.

 

Droyd

Ist man im Urlaub und muss plötzlich für jedes MB zahlen, wird man geizig. Aber genau dann braucht man recht viel Wikipedia um wenigstens halbwegs zu verstehen wann die vom {Stadt|Burg|Schloss|Kirchen|Dom}-führer so selbstverständlich erwähnte Romanik genau aufhört. WikiDroyd hilft dann, hier sogar offline das pseudoBürgerbildungstum zu kaschieren;)

Wetter

Wem der Blick aus dem Fenster nicht genügt: WeatherBug

nettes

nette Software, die ich aber nicht zum 'must-have-2-be-cool' erklären würde

  • barcodescanner
  • Wikitude (Wikipedia-layer für Gmaps == Stadtführer)
  • bubble, eine Wasserwaage. Erst dachte ich Spielerei, aber geht echt gut
  • ruler (wirklich messen is was anderes) erstezt keinen Meterstab
  • flashlight für merh disco! Aber als Taschenlampe oder Notfallblinklicht gut zu gebrauchen
  • filemanger um Bilder wo auch immer hochzuladen, zB wenn man es verrafft das man ein Android auch ganz normal am PC als USB-devide anschliessen kann. Sonst briacht man den selten.
    • bucketupload z.B. Bilder einfach alles selektieren udn auf einen ftp hochschieben
    • aFile ist zwar sehr komfortabel, die Flashbrowseroberfläche aber nervt, da man Dateien nur einzlen angreifen kann, kein bulk oder Ordner
  • netcounter um eventuelle Trafficsperren im Blick zu haben. Der gibt der flatingyouth auch ein Gefühl dafür was was so an traffic (in bits!) verbraucht.
  • und natürlich instantheartrate

 

Hardware:

Was kann man an Hardware alles bekommen:

  • Schnittstelle:
    • WLAN
    • Bluetooth
    • Stecker
  • SD oder MMC Speicher 2 MB oder 20 GB für mp3s
  • Akku und Stromverbrauch
  • Soundausgabe
  • Die Bildschirmgröße geht von
    • netten 3,2-Zoll (mit 240x320 Pixel) nahtlos über
    • 4,65Zoll beim neuen Nexus
    • ainol novo7 elf 7"
    • zum falchbildschirmreseken Tablet mit 10 Zoll.

 

sync

Der Sync ist oft ein Problem (wie einfach war das bei meinem Palm 500;(, zwar kann man die meisten Sachen einfach über google synchronisiern, aber das hat einen Anchgeschamek. Der direkte Kontakt, (von mir aus auch übers Netz) zu meinem normalen PC ist meist nicht zu schaffen.

Was da schön wäre wenn man alles über textfiles und ein repository verteilen könnte.

 

Fazit & Wünsche

Eigentlich genügt ein device mit

  • sprechfunk3G aka Telefonie,
  • mails und jabber
  • browser für den rest
  • statische filedarstellung, da bekom ich den ganzen Offlienkram wie Landkarten und auch die aktuelle Temperatur unter.

... ach ja und Akku für 3 tage.

Auch wenn diese Dinger schon so einiges können, was ich noch toll fände:

  • die Kameras sind inzwischen echt nicht schlecht, aber die Objektive sind viel zu klein: ein Aufsteckstandard wäre fein, dann hat man den ganzen Elektronikkram (Fotochip, Speicher, Sucherscreen etc) in der Plastikbüchse und echte richtige Optik vorne dran.
  • anstatt einem Leuchtbildschirm Elektronisches_Papier (wie ein Kindle aber nicht auf ebooks fixiert ist) und damit in der Sonne lesbar, mit
    • Browser man kann mit dem aktuellen Kindelbrowser keien lokalen Websietn lesen *dohhh* und Webseiten irgendwohin zu schicken das diese umgemodelt werden ist auch dämlich
    • karten wie mit mapdroyd. da man keine Farben hat würde sich hier toner als Variante perfekt anbieten
    • editor
    • und volle ssh-Schnittstelle ;p. auserdem
  • als tastatur eine backkey
  • git

 

Projekte

 

 

testit

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