Die Diadochenreiche - Entstehung; weitere Entwicklung; Grundstrukturen

gwag:Die Diadochenreiche

~politischer Hellenismus (i. Gegensatz zu einem kulturellen Hellenismus)

  • Tod Alexanders 323

 

    • -> Thronerben: Alexanders geistig behinderter Halbbruder Philipp III. und A.s (noch ungeborener) Sohn Alexander IV. - brauchten beide einen Vormund, keine Lösung

 

  • Alexanders engste Gefährten und Offiziere besaßen bedeutende Gebiete als Satrapien -> Kampf um Vorherrschaft und Nachfolge (diadochos=Nachfolger) -> Ermordung sowohl Philipps III. als auch Alexanders IV.

 
321-281: Diadochenkriege

  • wechselseitige Bündnisse, v.a. gg. Antigonos (hatte die stärkste Position, band auch die griechischen Poleis mit ein)

 

  • Antigonos ließ sich 306 mit seinem Sohn zum König proklamieren, seine Konkurrenten zogen nach -> "Jahr der Könige"

 

  • 301 fällt Antigonos

 
Bis 272 weitere zahlreiche Schlachten, schließlich können sich -> 3 Großreiche etablieren:

  1. Ptolomäerreich (Ptolemaios II.): Ägypten, Levante, südl. Kleinasien & Ägäis
  2. Seleukidenreich (Seleukos, Sohn des Antiochos I.): Osten d. Alexanderreichs, Nordsyrien & fast ganz Kleinasien
  3. Antigonidenreich (Antiogos II. Gonatas): Makedonien & weite Teile Griechenlands

 
Diese befanden sich in einem "stabilen Mächtegleichgewicht"

  • Juden lösten sich im Makkabäer-Aufstand 168-165

 

  • insges. 6 syrische Kriege: Ptolomäer vs. Seleukiden

 
Zunehmender Einfluss und schließlich Einverleibung durch ROM:

  • Antigonidenreich: 3 Makedonische Kriege

 

    • (216: Bündnis Philipps V. mit Hannibal ->) 1. Makedonischer Krieg 215-205, 2. Makedonischer Krieg 200-197 (Schlacht bei Kynoskephalai)

 

    • [...] 3. Makedonischer Krieg beendet mit 168: Schlacht bei Pydna

 

    • -> 148: Errichtung der römischen Provinz Makedonien

 

  • Seleukidenreich: Durch Expansion der Parther: Verlust ganz Mesopotamiens; Reich wird schließlich bedeutungslos

 

  • Ptolomäer: Ebenfalls innere Streitigkeiten; Schließlich 30: Freitod Kleopatras -> Ägypten wird römische Provinz.

 
30: Ende des politischen Hellenismus (griechische Sprache und Kultur bleiben weiterhin maßgebend, Alexandria wirtschaftlich und kulturell bedeutendste Stadt, Ägypten war reichste Provinz auch im römischen Reich)


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