Nach einer Woche Arbeit in der Serienproduktion ist es mir Aufgefallen dass die technischen Vorteile einer Serienproduktion durch menschliche Nachteile begleitet werden.
Grundsetzlich gilt: je mehr Einzelteile pro Arbeitsgang/Einstellung an der Maschine gefertigt werden desto günstiger sind die Kosten pro Stück. Dass stimmt (bis jetzt nur meiner Meinung nach) so nicht ganz. Je weniger Abwechslung eine Person bei der Arbeit hat, desto größer ist der "langeweile" Faktor. Daraus resultiert die Demotivation der Arbeiter und danach folgt die unproduktivität des Prozesses/Produktes.
Es ist wahrscheinlich sehr schwierig wenn nicht unmöglich die optimale Menge rauszufinden, denn jeder Mensch wird dabei vermutlich anders reagieren. Gibt es zu diesem Thema bereits Studien bzw. Forschungsergebnisse?
dis:
- klml: ja gibt es, die schlitzaugen, haben da schon einiges am start. Meine Lieblingsautomarke, zB Toyota-Produktionssystem hat das Frederick Winslow Taylorsche Band meines LieblingsspermieninderunterzahlBWLejakulatproduzenten wieder eingestampft, wenn auch mehr aus kurzkapitalistischen Gründen ( der pediaArtikel ist bock schlecht, hat auch net viel zum Thame Band vs. Gruppe drin, afaik hat da Shigeo Shingo einiegs vorwärts gebraucht, wo Allgäuer Firmen noch mit 100jähriger Pädagogik Firmen leiten wollen)
Sind aber alles Kapitalistenansätze, halt eher in HumanRessource. Die Wikrlichen Zusammanhänge, zu Humanoismus. Lgiok und wahrer Läassigkeit: klml:o:g wenns ma fertig würde, ist aber lässig was du da schreibst. - phL0w seit den 60ern in der wissenschaft, seit mitte der 80er oder so auch in der industrie angekommen: fliessbandarbeit ist scheisse, uebertriebene automation auch totaaal schlecht. job enrichment ist das stichwort. funktioniert allerdings dann nicht, wenn deine angestellten totale weltraumaffen sind. dann koennte man aber immer noch job enlargement betreiben, zum beispiel indem man die leute an unterschiedlichen arbeitsplaetzen rotieren laesst. AFAIK war das auch das erste mal dass die japaner das so gemacht haben, bei toyota: montage in kleingruppen, 6 leute bauen ein auto. die hatten da wirklich gute ansaetze, leider ist viel davon in irgendwelchen tests haengengeblieben und hat den weg aus der experimentierfabrik nicht zurueck in die normale arbeitsstaette der jungen selbstmoerder gebracht. obwohl die ergebnisse durchweg positiv waren. naja, hmmm. kann man nichts machen. zurueck zu den koerperlichen ertuechtigungsuebungen, ihr kurzschwaenzigen faulen saecke!
- edma > klml : Toyota (japsen allgemein) sind immer recht gut in Qualitätsmanagement. Ich muß mir mal deine Links bei gelegenheit durchlesen.
- edma > phL0w : job enrichment & job rotation steigern in erster linie die Qualität der Produkte weil jeder Person die Zusammenhänge deutlich werden. Job rotation sensibilisiert die Mitarbeiter für Qualität weil du jederzeit an aderer Stelle mit deinen Eigenenhändig gefertigten Teilen weiterarbeiten könntest.
Fließbandarbeit ist bereits eine übertriebene Form der Serinproduktion. Es gibt noch einige (evtl. durchaus vorteilhafte) Vorstufen davon, auf die ich eigentlich eingehen wollte. So kann ein Mitarbeiter durchaus verschiedene Sachen an einem Tag herstellen (in verschiedenen Stückzahlen) jedoch an ein und der selben Maschine. Und da wollte ich eigentlich ansetzen, die Stückzahloptimierung bis es der Person langweilig wird.