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row-output edma
Erfolg ist eigentlich ganz gut auf WikiPedia definiert, und hört sich auch so weit plausibel an. Was ist aber mit dem Erfolg im Umgangsprachlichen Sinne? Wann ist eine Person Erfolgreich? Reicht es mir für mich in meiner kleinen Gehirnwelt zu bestätigen dass es mir gut geht und dass ich mich glücklich schätze? Dass würde bedeuten dass ich mich allerdings jedes Wochenende (vor allem Abends) als absolut Erfolgreich einschätze und nach dem Kater bin ich der absolute looser (der "kleinen Gehirnwelt" - Definition nach).
Was soll ein Mensch (fangen wir klein an: ein Student) erreichen damit er von anderen Leuten als Erfolgreich angesehen wird? Muß ich verdammt viel Geld haben damit die Umwelt auf einen Erfolgreichen Menschen blicken kann? In wie fern ist es dann Gerecht dass ein Ingenieur der eingentlich eine Sache Entwickelt, Konstruirt und Produziert im Grunde genommen alleine für das neu erschafene Produkt verantwortlich ist kaum etwas von dem Geld bekommt, und der Verkäufer im Verhältniss mehr Geld Verdient? Oder ist es eine reine Täuschung und der Verkäufer leistet im Grundegenommen mehr Arbeit als ein Entwickler? Was ist mit dem Beruf, welchen Beruf sollen wir ausüben um nicht als Durchschnittliche Menschen eingestufft zu werden?
Die Schulnoten! Seit einer längeren Zeit vertrete ich die Meinung dass Noten nicht wirklich viel über eine Person aussagen. Im vorletzten Semester habe ich meine Meinung etwas relativiert. Es ist doch möglich gute Noten zu haben und neben bei noch seinen Hobby's sowie privatem Leben nachzugehen. Bin ich wirklich Erfolgreich wenn ich sowohl gute noten habe als auch ein Privates leben und auch noch Hobbys habe? Oder bin ich dann bereits schon "Workaholic"?
Ist Erfolg wichtig um bei den Frauen anzukommen? Schaft man es eine Frau nur durch ein "erfolgreiches Leben" zu beienflussen?
Natürlich heißt es dann dass es jeder für sich selber Entscheiden muss, aber dann hab ich ja dass Problem der nicht definierten Schnittstelle. Individium für sich selber könnte sich als Erfolgreich ansehen wobei aber die Umwelt den selben für den absoluten Versager hält.
Kann es sein dass es in der heutigen schnell lebenden Geselschaft Erfolg nur reine Marketing Sache ist? Dass die "Erfolgreichen Berufe" uns nur als erfolgreich verkauft werden weil wir es akzeptieren? Oder leide ich unter Depresionen und versuch mir nur einzureden dass ich doch gar nicht mal so ein "Looser" bin?
row-output sulu
ich würd ja mal ganz unphilosophisch aus er-folg-reich die starke Wirkung eines Handelns, also folgenreich extrahieren...
da aber ein -folgenreicher Unfall unter Alkoholeinfluss- weniger in die Kategorie Erfolg einzuordnen ist, jedoch ein -Selbstmord erfolgreich durchgeführt- werden kann, würd ich doch glei mal ein h in Ehrfolg reinschmuggeln und somit Erfolg auf -Taten mit möglichst ehrbaren (also gesellschaftlich positiven) möglichst weitläufigen (Aus-)Wirkungen- zurückführen
nicht (immer) notwendig, aber (meist) hinreichend
- Geld
- gesellschaftlich positiv angesehen --> Erfolg (kein Looser)
- edma > sulu :
reicht es dann auch aus einfach mal im Lotto zu gewinnen um von der Geselschaft positiv angesehn zu werden? Was ist mit Albert Einstein hatte er wirklich viel Geld? Oder war er gar nicht Erfolgreich?
/dis
- Nahrungsbeschaffung möglich --> Erfolg (weitere Existenz)
- Luxus möglich
> größere Einflussmöglichkeiten> Erfolg (Folgen beeinflussen) - Luxus möglich
> gesellschaftlich positiv Auffallen> mehr Frauen> Erfolg (GenVerbreitung)> Erfolg (exponentiell ansteigender Folgenreichtum) - Luxus möglich
> gesellschaftlich positiv Auffallen> mehr Frauen> Erfolg (GenVerbreitung)> Erfolg (exponentiell ansteigender Folgenreichtum) --> uups....fehler in der matrix - Noten...blablalba
- edma > sulu :
du definirst Erfolg für die Zukunft, aber umgangsprachlich bist du erst Erfolgreich wenn du etwas "geschafft" hast was die Geselschaft als Erfolgreich ansieht. Deswegen auch die Frage was sollte jeder von uns "schaffen" um sich Erfolgreich zu füllen?!?!?!?!
/ dis
bleibt zu klären, was
und ob man für
- sich positive Folgen erwirken will (die vielleicht auch von anderen erkannt werden) => "ich bin erfolgreich" (kann möglichst gut so existieren wie ich will), oder für
- andere deutlich bemerkbare Folgen erwirken will, (was für einen selbst jedoch wiederum negative Folgen nach sich ziehen kann) => "er ist erfolgreich" (scheint so gut existieren zu können, wie er will)
dis" title="Kennzeichnung einer persönlichen Mitteilung| EMPFÄNGER LÖSCHT NACH ERLEDIGUNG" class="wiki">dis: oesiflo:
- also erstmal möchte ich anmerken, dass ich unter dem wiki-artikel keine definition verstehe, sondern die meinung verschiedener autoren über dieses thema. denn was erfolg letztendlich ist, entscheidet meiner meinung nach jeder für sich. denn erfolg ist nicht nur ein unglaublich abstrakter begriff, er stützt sich auch auf (gesellschaftliche <-> ethische/handlungstheoretische...) werte. (was jetzt werte sein mögen, davon fang ich jetzt lieber nicht an, hab mir darüber auch noch keine gedanken gemacht...)
- meine meinung zu dem ganzen: ich denke, dass erfolg sich auf verschiedenen ebenen denken lässt. so etwa persönlichen erfolg, gesellschaftlichen erfolg. vielleicht ist das etwas ungeschickt ausgedrückt. eher einen unmittelbaren (direkt von und auf sich bezogenen) erfolg und einen mittelbaren (durch die meinung (?) anderer) - also einen erfolg gekennzeichnet durch den aufstieg im ansehen der anderen. somit würde dieser dann doch eher mittelbar sein... hm.
vielleicht ist ja alles viel einfacher und es kommt nur auf die ziele an, die man sich setzt. und eines dieser ziele könnte ansehen sein, oder einen anderen gesellschaftlichen wunsch darstellen.
ich denke aber dennoch, dass man eine solche trennlinie zwischen ich und nicht-ich ziehen sollte, wenn auch nur um die situation zu entwirren...
ich denk da noch mal drüber nach, vielleicht lieg ich da jetzt auch komplett daneben, auf jeden fall geh ich jetzt eine rauchen.
dis" title="Kennzeichnung einer persönlichen Mitteilung| EMPFÄNGER LÖSCHT NACH ERLEDIGUNG" class="wiki">dis:anon:
- ... ist ein Roman von Feuchtwanger. Alles andere ist müßig.