Die Entscheidung mit Druckluft zu arbeiten ergab sich aus dem extrem hohen Reibungswiderstand, der auftritt, wenn man die Pellets mechanisch durch ein Rohr schiebt. Dieser wäre in einem (von uns wegen der leichteren Verlegbarkeit bevorzugten) Schlauch sicher noch höher, sodass diese Variante ausschied.
Daraus ergab sich nun die Forderung nach einem einigermaßen Luftdichten Übergabesystem, welches die Pellets aus dem Schüttgut in den Schlauch bewegt. Hier kommt der "Revolver" zum Einsatz. Eine Alternative wäre auch die Trommel mit dem mittig angeordneten Anschluss (siehe Skizzen). Diese wäre für einen Serieneinsatz sicher auch denkbar, war aber für den Prototypen zu aufwendig zu bauen. Da das Fördergut aber in axialer Richtung in den Revolver kommen muss war ein weiters Bauteil zur Ausrichtung nötig. Dafür verwendeten wir einen Vibrationswendelförderer, nachdem wir in Versuchen sehr positive Erfahrungen gesammelt haben, sowohl was die Zuverlässigkeit, als auch die Fördermenge betrifft. Aus den vielen Konzepten ist ersichtlich, dass es hierfür auch noch andere Methoden gäbe, die mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln jedoch nicht erprobt werden konnten.