von links Johannes Herbst, Daniel Beckenbauer, Jochen Kirschner, Alexander Zirkel
Allgemeine Nachteile
- sichtbare Förderleitungen im Wohnraum
- Hoher mechanischer Abrieb der Pellets
- erhöhter Staubanteil durch Pelletszerkleinerung
=> Störanfälligkeit des Pelletofen
Nachteile von Schnecken- und Spiralsysteme
- große Durchmesser
- große Verlegeradien (ca. 1,5 m)
- schwierige Anpassung bei beengten Aufstellsituationen
- Antriebseinheit im Wohnraum
- optische und akustische Beeinträchtigung im Wohnbereich
- Drehstromanschluss erforderlich
Nachteile von Saugsystemen
- große Durchmesser (je ca. 50 mm)
- Anschluss von zwei Leitungen (Förder- und Saugleitung)
- aufwendigere Installation
- laute Antriebseinheit des Saugsystems
- schlechterer Wirkungsgrad
- aufwendiger Rückbrandschutz im Pelletofen erforderlich
Lösungskonzepte für die axiale Pelletausrichtung
Bei der axial gerichteten Förderung in dünnen Schläuchen stellte die Vorsortierung und Einbringung in den Förderschlauch die Hauptaufgabe dar.
Hierzu wurden von uns verschiedene Möglichkeiten erwogen.
Leider konnten viele aus zeitlichen Gründen nicht weiter verfolgt werden.
"Die Krake"
In einem in den Pellets rotierenden Halbrohr, welches zu die Form einer 3D-gestreckten Evolvente (Fadenlinie) hat, werden die Pellets von oben aus dem Silo entnommen und zum Drehpunkt befördert (Lottogreifer)
"Die Trommel"
Die Pellets liegen in einem axial rotierenden Rohr, welches Längsrillen aufweist. In diesen Rillen lagern sich die Pellets gerichtet an und könne weiter transportiert werden.
"Das Schaufelrad"
Änlich wie bei einem Schaufelradbagger greifen kleine längliche Schaufeln in das Pelletreservoir ein und die Pellets lagern sich in den Schaufeln gerichtet ab.
"Die Spirale"
Die Pellets fallen in den spiralförmigen Längsschlitz eines rotierenden Zylinder und werden so aus dem Lager entnommen und gleichzeitig vorsortiert.
"Das Waschbrett"
Die Pellets rollen über eine geneigte wellige Rampe und fallen in eine Nut, aus der sie weiter transportiert werden können.
Trichter mit Zellradschleuse
Die axiale Sortierung der Pellets erfolgt über einen Trichter, eine Zellradschläuse rationiert die Pellets so, dass es zu keinem Stau im Trichter kommen kann.
"Der Revolver"
Die Pellets liegen auf einem axial rotierenden Zylinder, welcher Längsrillen aufweist. In diesen Rillen lagern sich die Pellets gerichtet an und könne weiter transportiert werden.
CAD-Model für Rapid Prototypmodell
Als Modell umgesetzter Entwurf der Revolver-Idee
Rapide Prototype Modell
Aus dem Vollblock gebrochene Grobform. In ihnen befinden sich die einzelnen Teilelemente
Einzelne Teile teilweise oder ganz "ausgepackt"
Fertiges Gehäusehälfte mit Revolver fertig zum infiltrieren
Gestestet wurde die vertikale Förderleistung von Holzpellets über 8 Meter Höhe
Fazit: ein Druck von > 2 bar ist ausreichend
Als minimalen Biegeradius ermittelten wir 7 cm
Das Bild veranschaulicht den Versuchsaufbau um den Prototypen zu testen
Fazit
Hauptsächlichen Probleme
- großen Toleranzen des Prototypen
- Klemmen der Pellets im Revolver
- Stau an den Übergängen
- Motoranbindung problematisch
Erste Lösungsansätze konnten wegen zeitmangels nicht weiter verfolgt werden.
Im Zuge einer weiteren Studienarbeit wären wir zuversichtlich die vorhandenen Probleme zu lösen um zur Prototypenreife zu gelangen.
Dann könnten wir auch folgendes Problem lösen...
Wie fördert man Kinder in einem Pelletstrom?